Schlierbach-Grundschule

Wir gehören dazu!

Am Donnerstag, den 16.04.2015 waren die Klasse 3a und die Klasse 3b im Luisenpark. Dort hat uns im Schmetterlingshaus eine Expertin vieles gezeigt, so z.B. einen Schmetterling, der gerade seine Flügel trocknete oder einen Kokon, eine Puppe..Als wir das Haus betraten spürten wir sofort, dass die Temperatur viel höher war als draußen.

Große und kleine Schmetterlinge flogen um uns herum. Es gab bunte, rote, gelbe, blaue, grüne und auch schwarzweiße. Die Expertin erklärte uns vieles über die Entwicklung der Schmetterlinge und wie lange ihre Flügel nach dem Schlüpfen zum Trocknen brauchen. So lange wie die Klasse 3b gelernt hat, spielte die 3a auf einem nahegelegenen Spielplatz. Als wir dann fertig waren, bekam auch sie eine Führung im Schmetterlingshaus. Zum Abschluss spielten und tobten alle Kinder auf dem tollen Spielplatz, der wie eine Burgfestung gestaltet war. Zwischendurch war eine Frau bei uns, die ein Mikrofon in der Hand trug und für den SWR Interviews führte über die Fernsehvorlieben von Kindern und Erwachsenen... Einige Kinder - auch ich - äußerten sich mutig dazu.                                   Gegen Mittag gingen wir bei ordentlicher Hitze zurück zum S-Bahnhof und fuhren zurück nach Schlierbach. Als wir dort am Bahnhof anhielten, musste das Aussteigen rasch gehen. Frau Hischmann und Frau Schwertel standen jeweils an einer Tür und lotsten uns heraus. Beim Zählen draußen fehlten zwei Kinder... aber die S-Bahn war schon weitergefahren!

Das kam so. Emma und ich hatten uns während der Fahrt umgesetzt, damit wir zusammen in Ruhe unsere frischaufgenommenen Fotos anschauen konnten. Wir waren so vertieft, dass wir den Aussteigeappell nicht mitbekommen haben. Wir blieben sitzen und merkten erst, dass die anderen weg waren, als wir schon in Eberbach anhielten. Auf einmal schien alles fremd und keine vertrauten Gesichter waren zu sehen. Emma und ich liefen erst einmal fast durch den ganzen Zug und suchten unsere Klasse.  Niemand war zu entdecken. Da wurde uns klar, was geschehen war. Aber was tun?  Plötzlich fragte eine Frau, wen wir denn suchen. Sie hatte bemerkt, dass wir etwas ratlos und erschrocken dastanden. Wir erklärten ihr, dass wir unsere Klassen suchten und dass wir verloren gegangen waren. Neben der Frau saß ein junger Mann, der uns sein Handy lieh, um unsere Eltern anzurufen. Die Frau gab meiner Mutter, dann ihren Namen und ihre Adresse und nahm uns dann mit zu sich nach Hause nach Zwingenberg. Das war schon eine Station weiter und mittlerweile 30 km von Schlierbach entfernt. Meine Mutter informierte rasch unsere Lehrerinnen, die sich schon auf die Suche nach uns gemacht hatten. Bestimmt könnt Ihr euch vorstellen, wie erleichtert alle Beteiligten waren. Frau Schwertel und Frau Hischmann fuhren zusammen - nachdem sie die beiden Klasse heil an der Schule abgeliefert hatten- nach Zwingenberg, um uns abzuholen. In der Wartezeit wurden wir von der lieben Frau, die uns geholfen hat und ihrem Mann verwöhnt mit Pizza und Kuchen. Wir erholten uns so gut von unserem Schock und als unsere beiden Lehrerinnen dann da waren, konnten wir schon wieder lachen. Mehr als zwei Stunden später als geplant, kamen wir schließlich erschöpft, aber heil und glücklich in Schlierbach bei unseren Eltern an.

 

von Maya Zyworonek,3b                                

 

 

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